Ernährungslehre auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Chinesische Ernährungslehre bzw. die Diätetik ist neben der Akkupunktur, der Massage, Kräuter- bzw. Arzneikunde und der Bewegung (Meditation) eine von fünf Säulen in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie spielt eine wichtige Rolle sowohl in der Vorbeugung von Krankheiten als auch in der Therapie. Hierbei „dreht“ sich alles um das Qi – die Lebensenergie und darum, diese im Fluss zu halten, zu harmonisieren. Das tägliche Essen kann diesen Fluss verändern oder aus dem Gleichgewicht bringen. denn die Nahrung ist die Quelle der Lebenskraft!

In der westlichen Ernährungswissenschaft werden Lebensmittel nährwertorientiert gesehen, dass heißt, sie werden in ihre Bestandteile wie Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate und Vitamine aufgeteilt.

In chinesischen Diätietik geht es um die energetische Wirkung eines Lebensmittels. Die Nahrung wird nach ihrem „Temperaturverhalten“ eingeteilt nämlich in warme, heiße, neutrale, kalte und kühle Lebensmittel. Dabei ist die Wirkung gemeint, die die Nahrung im Körper auslöst. Lebensmittel sind also milde aber wichtige Heilmittel. Wenn ich mich z.B. müde oder niedergeschlagen fühle, kann ich eher zu etwas Schärferem wie z.B. eine Zwiebel oder Ingwer greifen oder wenn ich Stress habe, kann ich dieses über wärmende, erdende Lebensmittel wie z.B. Kürbis oder Süßkartoffel ausgleichen. Außerdem wird Nahrung auch noch den „Fünf Elementen“ Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zugeordnet. 

Man kann mit der chinesischen Diätetik die Menschen ideal stützen, sozusagen „wetterfest“ machen und seine Energie und sein Wohlbefinden positiv beeinflussen.